Daguerreotypie – Geburt der Fotografie

Die sogenannte Daguerreotypie gilt als Geburtsstunde der Fotografie und soll in diesem Artikel näher dargestellt werden.
Das Verfahren selbst wurde vom Künstler Daguerre entdeckt und veröffentlicht und war in den 1830er Jahren von ihm entwickelt worden.

Daguerreotypie – Eigenschaften und Verfahren

DaguerreotypieDie Daguerreotypie selbst wird dadurch durchgeführt, indem eine Metallplatte verwendet wird. Diese muss sehr glatt sein. Dabei setzt das Verfahren auf den Silberhalogeniden, indem Silber mit Kupferplatten verarbeitet worden. Diese Kupferplatten erfahren eine Politur. Im nächsten Schritt müssen die Platten noch gegenüber von Lichteinwirkung empfindlich sein. Dieses wird erreicht, indem verschiedene Halogene wie Brom oder Jod verwendet wird. Werden die Halogen-Dämpfe mit den Platten in Berührung gebracht so werden diese sehr lichtempfindlich. Auf der Silberschicht sammeln sich die Halogenide an. Die Platten sind damit sehr lichtempfindlich und müssen vor der gewünschten Belichtung in einer dunklen Kammer aufbewahrt werden.
Vor der eigentlichen Fotoaufnahme werden die Platten möglichst im Dunklen in ein Fotokamera eingesetzt. Durch die Linse gelangt nun das Licht in die Kamera und trifft auf die Platten. Diese werden damit belichtet, indem das Silberhalogenid sich zu Silber reagiert. Die eigentliche Bildentwicklung wird dann im in einem Schritt mithilfe von Quecksilberdampf abgeschlossen. Das Quecksilber sammelt sich an den vom Licht getroffenen Stellen ab. Nun müssen noch die restlichen Halogenide vom Bild entfernt werden, da ansonsten man ein instabiles Bild erhalten hätten. Dieses wird über das Fixieren erreicht. Am Ende erhält der Fotograf eine aus mehreren Grautönen bestehende Bild.
Es ist klar, dass Quecksilber giftig ist, und damit die Lebenserwartung der Fotografen, die Daguerreotypie verwendeten, nicht allzu hoch war.

Daguerreotypie – Arten von Kameras

Für die Daguerreotypie sind mehrere Kameratypen angeboten worden. In der Regel handelte es sich dabei um die Schiebekastenkameras. Zum einen kann bei diesen die Entfernung konfiguriert werden. Zum anderen wird die Belichtung über einen Verschluss bzw. Deckel am Objektiv geregelt. Die Belichtung wurde dann einfach über das Abnehmen des Deckels realisiert.

Eine schöne Sammlung zur Daguerreotypie findet sich auf hier.

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