Das Kinematographie-Verfahren

Der Artikel geht auf den Begriff der Kinematographie ein. Damit wird das komplette Spektrum innerhalb von Video und Film gemeint. Dazu zählt auch die verwendete Video bzw. Fotografietechnik. Selbst erfolgte die Ausprägung des Ausdrucks schon zu Beginn des Filmzeitalters.

Kinematographie – Geschichte

KinematographieDer Begriff stammt aus der griechischen Sprach ab und bedeutet so viel wie Bewegung. Gegen Ende des 19.Jahrhundert gab es einige Vorführungen, die auf dem Prinzip einer Maschine zur Aufnahme und anschließendem Abspielen der Bilder baute. Es waren die ersten Aufführungen, die man durchaus auch als Filmkunst bezeichnen kann.

Kinematographie – Reynaud

Der Erfinder des sogenannten Praxinoskops heißt Charles Reynaud. Reynaud selbst war Fotograf und Künstler. Das Praxinoskop war der Vorgänger der sich später entwickelnde Kinematographie. Mit dem Praxinoskop konnten die ersten Zeichentrickspiele abgehalten werden, ohne dabei auf die Fotografie zurückzugreifen. Im Jahre 1877 stellte er sogar ein Spielzeug-Praxinoskop her, mit dem Kindern achte Zeichentrickspiele gezeigt werden konnten.

Kinematographie – Anschütz

Der Fotograf Ottomar Anschütz war ein Visionär im Bereich der Fotografie und lebte im 19.Jahrhundert. Als ein Auftrag vom Kriegsministerium bzgl. einer Dokumentation der Kavallerie ihn erreichte, begann dieser, seinen elektrischen Schnellseher zu entwickeln. Bei diesem Gerät wurde Reihenbilder projektziert. Eine Verbesserung seiner Projektion wurde von ihm im Jahr 1894 erreicht, indem er eine Vorführung von diesen Bildern in einem Hörsaal vollzog.

Kinematographie – Fortschritt

Als erster kinematographischer bildete sich der sogenannte Greifermechanismus heraus. Gegen Ende des 19.Jahrhunderts konstruierte Charles Moisson diesen Mechanismus. Allerdings hatte diese Maschine noch einige Nachteile. So war durch die Perforation es zu Problemen mit einer Ausgewogenheit bei der Belastung der Perforation gekommen. Es musste also eine Verbesserung her, die dann auch bald folgte.

Kinematographie – Verbesserungen des Mechanismus

Als bald wurde eine Verbesserung der Konstruktion durch einen Ingenieur des Maschinenbaus mit dem Namen Carpentier vorgenommen. Carpentier entwickelt die sogenannte Kurvenscheibe. Damit war es nun möglich, Celluloid-Filme anstatt der schlechteren Papierfilme bei dem Verfahren zu verwenden. Weitere Ideen und Anregungen zum Verfahren finden sich beim Berufsverband Kinematografie.

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