Militärfotografie-Aufklärung-Spionage

Die Militärfotografie beschäftigt sich mit allen Themen im Bereich des Militärs.

Militärfotografie – Grundlagen

Die Fotografie im militärischen Bereich ist sehr facettenreich und muss in verschiedene Bereich unterteilt werden. So kann man von Spionagefotos sprechen, wenn Fotos von Anlagen und Einheiten des einheimischen Militärs von einem ausländischen Spion geheim und diskret gemacht werden. Vertauscht man nun die Rollen, so wird der Spion schnell zum Agenten und Aufklärer. Entsprechend macht dieser dann Aufklärungsfotos. Ebenfalls gibt es noch den Bereich der Propagandafotos, bei dem versucht wird, militärische Errungenschaften, Siege oder auch Niederlagen in einem sehr positivem Licht darzustellen. Diese Bilder dienen mitunter auch dafür, neue Soldaten anzuwerben, und den Dienst in der Truppe als etwas Besonderes zu charakterisieren.

Arten der Spionagefotos

MilitärfotografieSpionagefotos werden angefertigt, um den Auftraggeber über neue wirtschaftliche, politische oder militärische Gegebenheiten zu informieren. So setzten die Vereinigten Staaten von Amerika Spionageflugzeuge vom Typ Lockheed U-2 Dragon Lady ein, um Spionagefotos aus großer Höhe aufzunehmen. Das Flugzeug selbst konnte eine Höhe von 20 Kilometern erreichen, was damit unerreichbar für die gegnerische Flugabwehr ab. Das Flugzeug selbst hatte zwei riesige Panoramakameras an Bord. Die U2 wurde insbesondere dadurch bekannt, als sie Bilder bzw. Fotos von sowjetischen Atomraketen auf Kuba machte. Daneben können andere Formen von Spionagefotos auftreten. Agenten verwendeten und nutzen Aufnahmen mit Microfiche, um nicht aufzufallen. Dabei werden geheime Dokumente mit Minikameras abfotografiert und diese, sofern möglich, an einen Mittelsmann übergeben. Die Fotos werden dann oftmals schnell in die Botschaft des Auftraggebers gebracht. Dieses ist vermutlich der Grund, warum das Abfotografieren von militärischen Anlagen, Einrichtungen und Soldaten in jedem Land verboten ist. Oftmals steht das Anfertigen von Fotografieren von diesen Anlagen unter Strafe. Es existiert noch eine Sonderform von Spionagefotos. Dieses ist bei den sogenannten Whistleblowern der Fall. So sind Fälle bekannt, bei denen Dokumente und Fotos auf einen USB-Stick kopiert worden sind.

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