Monitor für Bildbearbeitung

Der Artikel beleuchtet das Thema Monitor für Bildbearbeitung genauer und will dem geneigten Leser einen Leitfaden dafür geben.

Farbechtheit ist bei Monitoren für die Bildbearbeitung oberstes Gebot

Wer Bilddateien auf professionellem Niveau nachbearbeiten möchte, der sollte nicht am Display sparen. Die Investition in einen Monitor, der den speziellen Anforderungen der Bildbearbeitung mit Programmen wie Lightroom, Photoshop, Elements oder Gimp genügt, zahlt sich spätestens dann aus, wenn es darum geht, Foto-Files für Bildbände oder andere anspruchsvolle Drucke zu liefern.

Farbechtheit beim Monitor für Bildbearbeitung

Monitor für BildbearbeitungFarbechtheit ist dabei die wichtigste Anforderung an einen Monitor für Bildbearbeitung. Das heißt: Das Display sollte die Farben des Motivs über das gesamte Spektrum hinweg unverfälscht darstellen. Aus technischen Gründen ist das jedoch nicht uneingeschränkt möglich. Denn die Wirklichkeit hat unendlich viele Farben; digitale Monitore hingegen können immer nur eine begrenzte Anzahl von Farben abbilden. Die Farben, die mit digitalen Systemen erzeugt werden können, werden meist dreidimensional dargestellt; die Fachleute sprechen deshalb von „Farbräumen“. Zu den bekanntesten Farbräumen zählen CMYK (Cyan-Magenta-Yellow-Key) und RGB (Rot-Grün-Blau).

Standard-Farbräume

Neben dem Standard-RGB-Farbraum, der vor allem im Internet, aber auch für einfache Druckarbeiten verwendet wird, hat Adobe Systems im Jahr 1998 den AdobeRGB-Farbraum definiert. Für die professionelle Bildbearbeitung wird häufig auch der von der European Color Initiative (ECI) entwickelte ECI-RGB-Farbraum empfohlen, weil er nahezu sämtliche Druckverfahren und alle verbreiteten Display-Techniken abdeckt. In jedem Fall ist es sinnvoll, vor dem geplanten Kauf eines Monitors zu klären, mit welchem Farbraum die Bildagentur oder Druckerei arbeitet, mit der man zusammenarbeiten möchte. Außerdem ist es wichtig, den Monitor regelmäßig, mindestens einmal pro Monat, mit Hilfe eines eingebauten oder externen Kalibrierungsgerätes auf seine Farbechtheit zu prüfen.

Größe und Auflösung

Größere Displays und Displays mit höherer Auflösung erleichtern die Arbeit an einem Monitor für Bildbearbeitung, weil sie mehr Details zeigen. Viele Jahre lang galten 24-Zoll-Displays als Standard; inzwischen aber sind 27-Zöller üblich. Die WQHD-Auflösung (2560 x 1440 Pixel) bedeutet dabei gegenüber der bei kleineren Displays üblichen Auflösung von 1920 x 1200 Bildpunkten einen Zuwachs von immerhin rund 1,5 Millionen Bildpunkten.

Ergonomie

Ein Monitor für Bildbearbeitung sollte außerdem entspiegelt sein und sich optimal auf die persönliche Arbeitshaltung einstellen lassen. Das heißt: Er sollte sich neigen, drehen und in der Höhe verstellen lassen. Möchte man häufig hochformatige Porträtfotos bearbeiten, so sollte das Display über eine Pivot-Funktion verfügen. Sie erlaubt es, den Monitor mit wenigen Handgriffen um 90 Grad zu kippen, wobei der Inhalt anschließend wieder in der ursprünglichen Ausrichtung und mit korrekten Seitenverhältnissen angezeigt wird. Je nach Arbeitsumgebung kann eine Seitenlichtblende oder eine Lichtschutzhaube hilfreich sein. Sie verhindert, dass Licht von der Seite – etwa von einem Fenster – oder von oben – von einer Deckenleuchte zum Beispiel – den Monitor streift und Farben verfälscht oder Kontraste mindert. Ist eine solche Blende nicht im Lieferumfang enthalten, lässt sie sich meist nachrüsten.

Fazit und Idee

Es ist also so, dass ein Fotograf die vorher genannten Aspekte beachten sollte, um erfolgreich Fotos zu bearbeiten. Deshalb müssen die verschiedenen Vor-und Nachteile beim Kauf eines geeigneten Monitors beachtet werden. So möchten wir im Folgenden einige Vergleiche von interessanten Monitoren aufführen.

Eizo CS240-BK 61 cm (24 Zoll) Monitor (VGA, DVI, HDMI, 7,7ms Reaktionszeit) schwarz

Der Eizo CS240-BK Monitor hat sehr gut abgeschnitten. Der Monitor kommt mit toller 1920 x 1200 Pixel Auflösung und verfügt über eine 16-Bit-Lut, um eine exakte Kalibrierung vornehmen zu können.

Gewicht 9 kg
Größe 57,5 x 2,4 x 55,3 cm
Auflösung 1920 x 1200 Pixel
Display 24.1 Zoll
Farbe Schwarz
Verbrauch 27 Watt
HDMI 1 Schnittstelle vorhanden
Bewertung

 6/6 ★★★★★★ 

Details Angebot

Sofern sich noch weiter informieren möchten, so können Sie auf Heise weitere Informationen zum Thema finden.

1 Comment

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  1. Sehr aufschlussreicher Bericht und kann dem nur zustimmen. Was bringen die schönsten Fotos wenn der Monitor das nicht mitmacht?!

    LG, Gerd

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