Tricks und Tipps für die Blitz-Fotografie

Einen Blitz aufzunehmen ist eines der spektakulärsten Themen der Fotografie. Der Artikel zeigt auf, auf was man alles achten muss.

Dem Blitz auf der Spur

Es gibt in der Fotografie immer spezielle Bereiche, die neben dem Wissen um die Technik auch etwas Glück und vor allem Geduld verlangen. So etwa bei Aufnahmen von Wildtieren, wobei dies noch nicht einmal der jagende Löwe in der Serengeti sein muss. Schon ein Eichhörnchen im nahe gelegenen Stadtpark in das rechte Licht zu rücken, ist eine Kunst für sich.

So scheu wie manches Tier, so schnell ist der Blitz. Gerade einmal 0,01 Sekunden dauert seine Entladung und wann und wo sich der Blitz entlädt, steht im wahrsten Sinne des Wortes in den Wolken geschrieben. Um ein wirklich gutes Bild von einem Blitz aufzunehmen, benötigt es etwas Vorbereitung, eine Kamera mit manueller Menüführung und viel Geduld.
Der große Vorteil, den heutige Fotografen dabei haben, ist die Digitaltechnik und ihre preisgünstigen sowie fast endlos großen Speichermöglichkeiten. Ebenso vorteilhaft ist die sofortige Kontrolle der gemachten Aufnahmen und das Löschen, wenn es misslang. Denn Aufnahmen von Blitzen bestehen hauptsächlich aus Versuch und Irrtum. Das hängt mit der Komplexität der Geschichte zusammen. Weder ist es möglich, allgemein eine Belichtungszeit anzugeben, noch pauschal einen Wert für die Filmempfindlichkeit (ISO). Blitz-Aufnahmen werden bei Nacht durchgeführt, wobei es gerade heute selbst in sehr abgelegenen Regionen keine wirklich dunkle Nacht gibt. Folglich können auch kleinste Lichtquellen die auf Langzeit eingestellte Belichtung beeinflussen.

Was wird benötigt?

BlitzZunächst natürlich ein Gewitter bei Nacht oder zumindest in der Dämmerung. Wenn dieses auftritt, stellt sich die Frage nach dem Standort, der einerseits einen freien Blick auf das Wolkenszenario erlaubt und andrerseits vor Regen geschützt ist, der sich nicht selten zusammen mit den Blitzen einstellt.
Dann ein Stativ oder eine stabile Unterlage und selbstverständlich das wichtigste, die Kamera. Natürlich sind die Besitzer von Spiegelreflex- oder guten Systemkameras im Vorteil, weil diese über einen sehr großen Sensor und zahlreiche manuelle Einstellmöglichkeiten verfügen. Es geht aber auch mit einer Kleinbildkamera, vorausgesetzt, deren Menü erlaubt die teilweise manuelle Verstellung.
Zuerst einmal sollte der Auto-Fokus abgestellt werden. Bei vielen Kleinbildkameras ist dies nicht möglich, es geht aber auch so. Im Weiteren ist der Auto-Iso-Wert umzuschalten auf 100 oder 400 ISO, wobei dies schon Teil des Versuchs und Irrtums ist, genauso wie die Belichtungszeit. Anfangs auf die höchstmögliche Belichtungszeit einstellen, den ISO-Wert auf 100 stellen und die Kamera bei zu erwartenden Blitzen auslösen. Idealerweise geschieht dies mit einem Fernauslöser. Ist dieser nicht vorhanden, geht auch der Selbstauslöser. So, nun geht das Spiel los. Ist der erste Blitz eingefangen und das Ergebnis auf dem Display unbefriedigend, kann der ISO-Wert hoch und die Belichtungszeit etwas herabgesetzt werden, und so weiter. Zugegeben, es ist ein Geduldsspiel, aber die Sache wert, denn ein gutes Bild vom Blitz hat nicht jeder in seinem Fotoalbum, das es übrigens in großer Auswahl bei https://www.fotoalben-discount.de/ gibt.

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